rerum naturalis22. Februar 2009 - 10:06

Bis zum nächsten “goldenen M” habe ich ca. 400 m. Der nächste Dönerstand liegt keine 100 m entfernt. Ist das schon gefährlich? Erhöht das mein Herzinfarktrisiko? US amerikanische Wissenschaftler der Universität von Michigan haben nämlich in einer Studie herausgefunden, Fast Food Lokale in der Nachbarschaft sind gefährlich. Je mehr es sind um so höher ist die Gefahr einen Schlaganfall zu erleiden.

Was man mit Zahlen nicht alles machen kann. Bzw. ist es nicht wunderbar, welche Datensätze man sinnlos miteinander verknüpfen kann? Fantastisch. Statistik ist schon toll. Ehrlich. So toll, dass ich sie schon lange nicht mehr ernst nehmen kann.

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unsortiertes26. Juni 2008 - 18:02

Heute schon wieder, diesmal in der Drogerie. Sieben zwölf sagte die Kassiererin zur Frau, die in ihre Geldbörse schaute als befänden sich darin lauter geheimnisvolle Kristalle. Sie kramte eine handvoll Münzen hervor, legte sie auf den Tresen und meinte, helfen die was. Es waren zwei Euro und ca. 30 Cent in Kupferlingen.

Jeder Achte ist arm steht heute in der Zeitung. Und jeder wievielte weiß gar nicht wieviel Geld er hat, weil er nicht in der Lage ist zu zählen und zu addieren? Ich stell mir das schrecklich vor. Ich würde wahnsinnig werden …

Zahlen, bitte20. Februar 2008 - 21:01

Die Gesamtbiomasse an Ameisen übersteigt die der Menschen um fast das Vierfache hat mal irgendwer ausgerechnet. Wenn ich mir das vorstelle, dann kommen alleine auf mich über 25 Millionen Ameisen.

Ach ja, auf Island soll es angeblich keine Ameisen geben. Sonst so gut wie überall.

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unsortiertes22. August 2007 - 00:00

Als Wissenschaftler muss ich mir ja jedes noch so blöde Ranking und jede noch so idiotische Studie zu Gemüte führen. Trotz dieses Spleens verweigere ich nach wie vor das Fakten, Fakten, Fakten-Magazin des Herrn Markwort (bekannt als Gründer der Zeitschrift “Ein Herz für Tiere“) in die Hände zu nehmen. Aber das ist eine andere Sache und es gibt ja auch sonst genügend statistische Auflistungen, wie z.B. die der gesündesten Städte Deutschlands, die aktuell durch die Printmedien (hier und hier) geistert. Wie doof ist das denn? Die Kriterien! Saubere Luft, medizinische Versorgung, Sportangebote und Sonnentage. Puh! Trotz des Gestanks der Zuckerfabrik, meiner absoluten Unsportlichkeit, und des verregneten Sommers landete Regensburg auf dem 14. Platz. Wie geht das denn? Hier muss es wirklich klasse Ärzte geben! Nur ist dies nicht ein Widerspruch. Je gesünder eine Stadt zum Leben ist um so weniger Krankenhausbetten braucht sie, oder täusche ich mich da?

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unsortiertes19. Juni 2007 - 21:59

Wenn man heute die Titelseite der Süddeutschen gelesen hat, stieß man auf die Nachricht, dass StudiVZ zum ersten mal erfolgreichste deutschsprachige Webseite ist. Was das auf der Titelseite verloren hat sei mal dahingestellt. Jedenfalls wird berichtet, dass alleine im Mai 2,6 Milliarden Seitenzugriffe beim virtuellen Studentennetzwerk gezählt wurden. Zwei-Komma-sechs-Milliarden! Das muss ich mir mal aufmalen: 2.600.000.000. Gigantisch.

Jetzt vertraue ich mal Wikipedia und nehme deren Angabe, dass im WS 2005/2006 fast zwei Millionen Studenten inskribiert waren. Kurz mal überschlagen ergibt das 130 Zugriffe pro Student im Monat Mai, oder gut vier Seitenaufrufe von StudiVZ jedes einzelnen deutschen Studenten täglich.

Viermal klingt dann doch wieder nach gar nicht so viel. Also sie sind schon brav die Studis. Zumindest die, die in diesem Semester bei mir zum Praktikum antraten waren deutlich besser als ihre Vorgänger. Vielleicht auch eine Folge von StudiVZ! Man gruschelt jetzt von zuhause vom Computer aus und muss nicht mehr immer abends auf die lästigen Parties und Feten. Da kann man nebenher noch Fachbücher lesen und ist am nächsten Tag putzmunter.

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Zahlen, bitte8. Februar 2007 - 15:21

Muss ich jetzt doch ein schlechtes Gewissen haben, ob meiner Spielereien mit CO2 (siehe vorheriger Eintrag)? Im Deutschlandfunk höre ich

Deutschland droht einer Studie zufolge durch den Klimawandel die Zunahme von Hitzetoten und eine sinkende Wirtschaftsleistung. Das geht aus einer Untersuchung des Kieler Instituts für Wirtschaftforschung und des World-Wide-Life-Fund hervor. (…) Die zunehmende Zahl von Tagen mit Temperaturen über 32 Grad werde zur Abnahme der Leistung von Menschen führen. Außerdem gehen die Forscher von jährlich 5.000 bis 15.000 Hitzetoten aus.

Deutschlandfunk, Nachrichten, 8.2.2007, 12:00

Soviel Tote, oh je! Aber das hat auch was Gutes, denn diese schlimmstenfalls 15.000 Toten pro Jahr sparen jährlich mindestens 5.250 Tonnen CO2 ein, die sie alleine ausgeatmet hätten. Soviel wie etwa 1.320 VW Golf 1,6 bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 25.000 km im Jahr ausstoßen.

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Zahlen, bitte15. Mai 2006 - 21:29

595 - 687 - 755 - 776
Das sind die Kilometer, die man zurücklegen muss, um von Regensburg nach Venedig, Wismar, Genua oder Juist zu kommen. Das heißt, das sind die kürzesten Wegstrecken bis ans Meer und diese sind verdammt weit. Ich möche fast behaupten ich bin hier in ganz Deutschland am weitesten vom Meer entfernt. Das ist so gemein!

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fundstücke11. April 2006 - 15:05

Über stark steigend oder fallend kann man sehr unterschiedliche Meinungen haben. Vielleicht ist das wie mit der gefühlten Temperatur … Heute Nachmittag gab es jedenfalls eine technische Störung bei einem Weblog-Anbieter, und dazu gibt es zwei Sichtweisen, wie hier zu sehen ist.
1) Screenshot mit dem Statement der Betreiber:

2) Übersicht über den Traffic des letzten Jahres:

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unsortiertes23. Februar 2006 - 21:28

6000 Sprachen werden weltweit gesprochen sagt die UNESCO. Aber weiß sie, die UNESCO, wieviele es denn genau sind? Vermutlich schon, zumindest so ungefähr, denn 6000 ist ja nicht unzählbar viel, also könnte man ja auch 5872 sagen oder ca. 5900, nur dann wäre die Schlagzeile, die die UNESCO an die Presse zur Verbreitung weitergibt etwas inkonsistent. “3000 Sprachen bedroht! Mehr als die Hälfte aller gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht”, heißt es da nämlich. Und im Kleingedruckten, “jede zweite Woche verschwindet eine Sprache”. Interessant. Also verschwinden 26 Sprachen pro Jahr. Das wiederum bedeutet, in 115 Jahren und 20 Wochen wären dann die besagten 3000 Sprachen verschwunden. Gut, da kann keiner mehr von denen, die diese Rechnung aufgestellt haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Schlauer Schachzug. Aber was soll dieses unsinnige Zahlenspiel überhaupt? Was will man bewirken? Soll man gegen diesen Trend ankämpfen? Mehr Sprachschulen? Wie? Die Globalisierung soll Schuld haben? Bitte! Das ist ja noch mehr an den Haaren herbeigezogen, als dieses Zahlenspiel. Ich glaube nicht, dass eine Sprache ausstirbt, nur weil irgendein Wüstenstamm das Wort iPod in seinen Sprachschatz einführt. Liebe UNESCO, ich bin enttäuscht, für solche bahnbrechende Erkenntnisse müßt ihr euch nicht in Paris zu einer Konferenz über sprachliche Vielfalt einfinden.

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