rerum naturalis22. Februar 2009 - 10:06

Bis zum nächsten “goldenen M” habe ich ca. 400 m. Der nächste Dönerstand liegt keine 100 m entfernt. Ist das schon gefährlich? Erhöht das mein Herzinfarktrisiko? US amerikanische Wissenschaftler der Universität von Michigan haben nämlich in einer Studie herausgefunden, Fast Food Lokale in der Nachbarschaft sind gefährlich. Je mehr es sind um so höher ist die Gefahr einen Schlaganfall zu erleiden.

Was man mit Zahlen nicht alles machen kann. Bzw. ist es nicht wunderbar, welche Datensätze man sinnlos miteinander verknüpfen kann? Fantastisch. Statistik ist schon toll. Ehrlich. So toll, dass ich sie schon lange nicht mehr ernst nehmen kann.

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unsortiertes3. August 2007 - 22:14

Die Zahlen überzeugen, und da mein Blog ohnehin unter immensem Leserschwund leidet, hilft wohl nur noch:
Sex, Sex, Sex …

P.S.: Ich sitze ja oft in langweiligen Präsentationen, um mir Zahlen und Ergebnisse vorführen zu lassen, aber warum hat das noch keiner auf diese obige Art versucht, … ich glaub da wäre das Schnarchen im Auditorium deutlich geringer. Vielleicht sollte ich mir diese Idee zu eigen machen. Mist, ich hab ja nur langweilige Zahlen und Graphen. Freiwillige zum bemalen bitte melden! Ist alles für einen wissenschaftlichen Zweck…

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unsortiertes19. Juni 2007 - 21:59

Wenn man heute die Titelseite der Süddeutschen gelesen hat, stieß man auf die Nachricht, dass StudiVZ zum ersten mal erfolgreichste deutschsprachige Webseite ist. Was das auf der Titelseite verloren hat sei mal dahingestellt. Jedenfalls wird berichtet, dass alleine im Mai 2,6 Milliarden Seitenzugriffe beim virtuellen Studentennetzwerk gezählt wurden. Zwei-Komma-sechs-Milliarden! Das muss ich mir mal aufmalen: 2.600.000.000. Gigantisch.

Jetzt vertraue ich mal Wikipedia und nehme deren Angabe, dass im WS 2005/2006 fast zwei Millionen Studenten inskribiert waren. Kurz mal überschlagen ergibt das 130 Zugriffe pro Student im Monat Mai, oder gut vier Seitenaufrufe von StudiVZ jedes einzelnen deutschen Studenten täglich.

Viermal klingt dann doch wieder nach gar nicht so viel. Also sie sind schon brav die Studis. Zumindest die, die in diesem Semester bei mir zum Praktikum antraten waren deutlich besser als ihre Vorgänger. Vielleicht auch eine Folge von StudiVZ! Man gruschelt jetzt von zuhause vom Computer aus und muss nicht mehr immer abends auf die lästigen Parties und Feten. Da kann man nebenher noch Fachbücher lesen und ist am nächsten Tag putzmunter.

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unsortiertes11. Juni 2007 - 17:25

116 Liter Bier hat laut einem Bericht der SZ jeder Deutsche im letzten Jahr getrunken. Also derjenige, und ich hab dafür auch schon jemanden in Verdacht, der sich an meinem statistischen Vorrat von geschätzen einhundert Litern bedient hat, der hätte mir wenigstens das Pfand geben können …

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unsortiertes8. Mai 2007 - 20:34

Die Kriminalität geht in Deutschland immer weiter zurück, frohlockt W. Schäuble in der Tagesschau. Beim Aufdröseln der Polizeistatistik 2006 stellt man fest, dass vor allem die Zahl der Einbrüche und Diebstähle rückläufig ist. Wen wundert das? Bei wem ist denn überhaupt noch was zu holen? Die meisten hat doch der Staat schon ausgenommen und geschröpft. Da kann der Schäuble gut lächeln.

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Zahlen, bitte8. Februar 2007 - 15:21

Muss ich jetzt doch ein schlechtes Gewissen haben, ob meiner Spielereien mit CO2 (siehe vorheriger Eintrag)? Im Deutschlandfunk höre ich

Deutschland droht einer Studie zufolge durch den Klimawandel die Zunahme von Hitzetoten und eine sinkende Wirtschaftsleistung. Das geht aus einer Untersuchung des Kieler Instituts für Wirtschaftforschung und des World-Wide-Life-Fund hervor. (…) Die zunehmende Zahl von Tagen mit Temperaturen über 32 Grad werde zur Abnahme der Leistung von Menschen führen. Außerdem gehen die Forscher von jährlich 5.000 bis 15.000 Hitzetoten aus.

Deutschlandfunk, Nachrichten, 8.2.2007, 12:00

Soviel Tote, oh je! Aber das hat auch was Gutes, denn diese schlimmstenfalls 15.000 Toten pro Jahr sparen jährlich mindestens 5.250 Tonnen CO2 ein, die sie alleine ausgeatmet hätten. Soviel wie etwa 1.320 VW Golf 1,6 bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 25.000 km im Jahr ausstoßen.

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unsortiertes14. Dezember 2006 - 17:10

Marktforscher der “Konzept und Analyse AG” aus Nürnberg haben “die Blogger” charakterisiert und folgendes festgestellt:

Der erwachsene Prototyp-Blogger ist männlich und trägt Dreitagebart. Er ist bis 29 Jahre alt und führt eine freischaffende Tätigkeit aus. Die körperliche Fitness zählt nicht zu seinen Prioritäten – viele der Intensivnutzer bezeichnen sich als „kaum oder untrainiert“ und „leicht übergewichtig“ bis „stattlich“.

hier gefunden: openPR

Jetzt weiß ich endlich, wie der Prototyp aussieht, der bei Marketingumfragen mitmacht. Die anderen, die Trainierten, die haben ja für sowas keine Zeit oder keinen Nerv. Da sagen sie dann, es wurden über 13.000 Internetbenutzer befragt. Mich würde vielmehr die Zahl derer interessieren, die es abgelehnt haben an einer Umfrage teilzunehmen. Statistik? Alles quatsch!

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Zahlen, bitte20. November 2006 - 11:33


Neun Milliarden Stunden lang haben im Jahre 2003 alle Menschen zusammen Solitär gespielt, sagt man. Die Quelle dieser Hochrechnung ist mir unbekannt. Aber man kann das ja selbst relativ einfach hochrechnen. Es ist nun nichts leichter, als diesen Zahlenwert den sieben Millionen Arbeitsstunden gegenüber zu stellen, die der Bau des Empire State Buildings verschlang.

Puh! So ein Glück das uns Microsoft mit diesem kleinen Gimmick alleine 2003 eine schier unüberschaubar große Anzahl von Wolkenkratzern ersparte. Das hätte doch nur die Mietpreise vergiftet.

unsortiertes29. September 2006 - 09:49

Im Zuge der in Köln stattfindenden Photokina hört man zur Zeit in den Medien gerne folgenden Vergleich. Früher, zu Zeiten der Analogfotografie, da wurden in Deutschland 100 Fotos pro Sekunde geknipst. Und heute, im Zeitalter der digitalen Fotoapparate entstehen jede Sekunde 500 neue Bilder. Sehr griffige Zahlen, sehr exemplarisch, sehr gut vorstellbar. Aber meines Erachtens totaler Unsinn. Wenn man der Hälfte unsere Bevölkerung eine Kamera in die Hand drückt (und mehr können es ja nicht sein, denn die andere Hälfte muss ja von den Bildern lächeln), dann bedeutet das, früher hat ein deutscher Hobbyfotograf im Durchschnitt 80 Bilder im Jahr gemacht. Heute entsprechend 400. Ich denke der Faktor fünf könnte realistisch sein. Aber überzeugt bin ich, dass all diese Zahlen vage Schätzungen sind, ermittelt, vermutlich auf einer Redaktionskonferenz, nach dem Motto: Na sagt doch mal wieviel fotografiert ihr. Was mich so skeptisch macht, dass ist die Art und Weise der Präsentation der Zahlen. 400 Bilder pro Jahr für jedem, das klingt ja unspektakulär, aber 500 pro Sekunde und das rund um die Uhr, da hört sich doch gleich dramatisch an und läßt sich promt gut verkaufen.

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fundstücke11. April 2006 - 15:05

Über stark steigend oder fallend kann man sehr unterschiedliche Meinungen haben. Vielleicht ist das wie mit der gefühlten Temperatur … Heute Nachmittag gab es jedenfalls eine technische Störung bei einem Weblog-Anbieter, und dazu gibt es zwei Sichtweisen, wie hier zu sehen ist.
1) Screenshot mit dem Statement der Betreiber:

2) Übersicht über den Traffic des letzten Jahres:

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