Irgendwie habe ich diesen Film ja verpasst, denn der dürfte im letzten Sommer oder Herbst hier in den Kinos gelaufen sein, wenn überhaupt. Doch wie es der Zufall so will, kam ich letzten Sonntag in Wien recht, und konnte ihn mir noch ansehen.
Mein halbes Leben [>] läuft unter dem Label Dokumentarfilm, und handelt von Marko, der 30 wurde, seinen ersten Zahn verlor und in die Sinnkrise geriet. Was hat er erreicht? Nichts! Also begibt er sich auf eine Reise zu seiner Familie und zu seinen Freunden von früher und sieht sich an wie die das Leben meistern oder gemeistert haben. Was wurde aus ihnen, haben die vielleicht selbe oder ähnliche Probleme. Herausgekommen ist dabei ein wunderbarer Film, der vor Selbstironie nur so strotzt. Der Film lässt die Protagonisten erzählen, frei von jeglichen Wertungen. Schonungslos offen werden die Wünsche, Sehnsüchte und Vorstellungen der 30-Jährigen sowie deren Eltern und Verwandten an den Tag gekehrt und nicht selten muss man als Zuseher dabei schmunzeln. War oder ist es bei einem selbst auch so? Zu einem Teil wird sich bestimmt ein jeder selbst erkennen. Lösungen und Patentrezepte für die “schwierige” Phase mit 30 liefert der Film natürlich nicht.
Marko selbst aber, der hat es geschafft. Sein Film [>] wurde nämlich mit einigen Preisen ausgezeichnet und das zurecht.
Kino, Mein halbes Leben
Das darf nicht sein, war mein erster Gedanke, als ich vor fast zwei Wochen zum ersten mal davon hörte, dass die Regensburger
Das Traumpaar längst vergangener Tage, trennte sich und trifft sich nun nach 30 Jahren erstmals wieder. Er, immer noch scharf auf sie und sie die Distanzierte, Rachsüchtige die ihm die Grenzen aufzeigen will. Und am Ende bekommt er sie doch wieder ins Bett (diese Szene hätte nicht dieser Explizitheit bedurft, bzw. ausgerechnet dann ins Genre der Komik abzugleiten fand ich störend), um dann sang und klanglos zu verschwinden.
Once erzählt von einem Typen, der im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert, der aber in Wahrheit leidenschaftlicher Musiker ist und seinen Unterhalt durch Straßenmusik aufbessert. Dabei hört ihn eine tschechische Immigrantin spielen, die arbeitet als Blumenverkäuferin und Putzfrau, ist aber in Wirklichkeit eine begabte Pianistin. Sie erkennt sofort dass er von einer unglücklichen Liebe singt, und darin liegt neben der Musik die nächste Gemeinsamkeit der beiden. Sie treffen sich, und musizieren gemeinsam, schreiben gemeinsame Lieder, nehmen ein Demoband auf.
Nachdem ich zuletzt wenig glücklich war, mit den Filmen, die ich mir angesehen haben, gehört