Jetzt wollen also zwei Communities im Netz so langsam ans Geld ihrer Nutzer kommen. Zum einen Twitter [>], das bekannt gibt, dass es noch in diesem Jahr kostenpflichtige Premiumdienste anbieten wird. Ein Anfang also, aber wo wird das enden? Mit Sicherheit wird es wohl in die Richtung gehen, auch vom Normal-User Geld zu kassieren.
Und auch Last.fm [>] kündigt an, fürs Hören von Musik hinkünftig 3 Euro pro Monat zu verlangen. Erstmal nur außerhalb von USA, Großbritannien und Deutschland zwar, aber das ist sicher nur ein Testballon, um zu sehen, wie viele dabei bleiben, wo die Grenzen sind.
Sie sind nicht die ersten, die versuchen aus einem Gratisangebot im Internet etwas zu machen, mit dem man den Nutzern Geld abknöpfen kann, aber vielleicht sind sie die ersten, denen das auch tatsächlich erfolgreich und dauerhaft gelingt. Ich halte das auch für legitim, und so kleine Beiträge, seien wir uns ehrlich, man kann sie sich leisten, besonders dann, wenn man von dem Dienst überzeugt ist. Gerade die Generation, die mit Klingeltönen zu 1,98 Euro das Stück groß geworden ist, und die da gerne mal zugegriffen hat, denen könnte das viel leichter fallen. Von daher ist meine Frage eher, ist die Zeit jetzt schon dafür reif, oder überschätzen sich twitter und last.fm, und bedarf es noch das ein oder andere Jahr? Spannend.
Geld, Internet, Last.fm, Twitter
Für Ostern ist es jetzt zwar schon zu spät, aber es gibt ja bekanntlich immer eine Gelegenheit etwas zu verschenken. Oftmals fehlt einem aber die Idee. Wenn es Euch auch so ergeht, dann hab ich da was für Euch:
