Wie ich es befürchtet habe. Der Tag heute war furchtbar. Furchtbar voller Arbeit nämlich. Das erfreuliche daran, ich hab alles was ich vor hatte irgendwie geschafft. Okay, das ist geschummelt, ich hab alles geschafft, wenn ich gleich noch das Gutachten schreibe. Aber irgendwie schaffe ich das heute auch noch. Schade nur, dass ich keine Sekunde Zeit hatte raus zu gehen, mich in die Sonne zu setzen, die Arbeit ins Freie zu verlagern. Das hatte ich mir gestern überlegt, dass das eigentlich toll wäre, aber nun ja, das würde gehen, wenn ich keinen Parteienverkehr hätte, so wie früher, sprich vor einem Jahr. Da war ich noch Untertan und hatte diese Freiheiten. Wer klopft schon beim Schmidl wenn nebenan der Schmid sitzt. Jetzt ist das anders, jetzt steckt dauernd wer den Kopf zur Türe herein und ringt mir eine Entscheidung ab. Noch habe ich es nicht gelernt diese Art von “Störungen” in meinen Arbeitsalltag einzuplanen und so kämpfe ich mich durch einen total zerstückelten Arbeitstag und Annehmlichkeiten wie Fachliteratur bei einem Milchkaffee auf der Terrasse vor dem Sozialraum zu lesen bleiben wohl erstmal Illusion.
Wenn ich schon nicht raus kam heute, so erfreue ich mich noch an einem Bild vom Wochenende. Gelb! Das dominiert zur Zeit so ein bisschen, zumindest leuchtet es überall gelb wo ich hinsehe.
arbeit,
Blume,
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