unsortiertes12. Juni 2009 - 21:38

Das ist die erstaunlichste Erkenntnis des Tages. Okay, für einen Moment musste ich schon schmunzeln. Erst 700, schließlich 1000 Euro hat man mir geboten, und das nur fürs Einrichten und das Layouten einer Webseite auf Wordpress-Basis. Zeit bis Oktober. Auftraggeber ein Konsortium aus der benachbarten Fakultät, dort wo sie die besseren Kaffee haben, aber wohl weniger die Freaks die sich gerne mit css beschäftigen. Eigentlich wäre es nichts tragisches gewesen und vermutlich hätte ich da vor einem Jahr auch für den halben Preis zugesagt. Nun ja, so ändern sich die Zeiten. Aber zum Guten. Wieso soll ich anderen immer die Arbeit wegnehmen, wo ich eh nicht weiß was ich zuerst machen soll.

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unsortiertes2. Juni 2009 - 21:14

Viel rätseln. Den ganzen Tag über verbringe ich damit zu. Warum klappt dies nicht, wieso geht das nicht. Ein schier endloses Computerspiel mit leider nur mittelmäßiger Grafik, aber extrem cooler Steuerung. Hab ich ein Level gelöst stehe ich vor der nächstgrößeren Herausforderung. Eine schöne Sache ist das, so prinzipiell, und ich möchte nicht tauschen, mit all jenen, die täglich das gleiche Level spielen müssen.

Nur manchmal, so wie grad jetzt, ist halt die Zeit bei mir arg knapp. So knapp, dass ich kaum noch zum Bloggen komme. Sollte aber alles in absehbarer Zeit wieder besser werden. Das mit der Zeit. Und damit auch wieder mit dem Bloggen. Dann bekommt mein Blog auch so ein Layout wie das da drüben, bei Miss Jules. Das macht mir aktuell ja Kummer. Der Seitenaufbau ist langsam. Meiner Beobachtung nach hängt es vom Rechner ab, den man benutzt. Etwas wofür sich mir keine Erklärung bietet und was mich an meiner Beobachtungsgabe zweifeln lässt. An meinem Theme wie ich erst vermutet habe liegt es jedenfalls nicht. Mit dem Default-Theme ist alles gleich langsam. Tja, da bin ich also wieder am Rätseln. Nicht nur beruflich, sondern auch in meiner Freizeit …

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unsortiertes22. April 2009 - 22:12

Nein, noch nicht ganz, aber doch schon so gut wie. Heavy, was diese Woche an Arbeit wieder auf mich einprasselt(e). Gibt es in Österreich eigentlich noch den Zgonc? Ich glaube das war oder ist eine Baumarktkette, sicher bin ich mir aber nicht, ich erinnere mich nur noch an deren Werbung im ORF, wo jemand angesichts der niedrigen Preise dort immerzu sagte: “wann er’s nur aushält, der Zgonc”. Und irgendwie frage ich mich das auch, wie ich es nur aushalte. Denn eigentlich fühle ich mich ganz gut nach 12 + 15 + 12, also 39 Arbeitsstunden in dieser Woche. Passend dazu shuffelt mir der Songbird gerade Kapitulation von Tocotronic aus meinem reichhaltigen Fundus um die Ohren. Das wäre die eine Möglichkeit. Urlaub die andere. Ein Blick in den Terminkalender lässt mir da wenig Hoffnung. Aber Kapitulation, nein, dazu mache ich meinen Job zu gerne. Noch weitere geschätzte 20 Stunden, dann ist erstmal wieder Wochenende. Da freu ich mich drauf, denn dann wird wieder gelesen. Das kommt nämlich definitiv zu kurz im Moment, neben Twittern oder Bloggen natürlich …

unsortiertes18. April 2009 - 22:56

Ein bisschen verrückt bin ich dann wohl schon. Oder wer sonst kommt am Samstag um 17:30 auf die Idee ins Büro zu fahren und dort bis 21:30 ein klein wenig zu arbeiten. Rechtfertigen will ich das gar nicht, nur manchmal sind halt solche Aktionen bequemer als täglich nach der Stechuhr zu arbeiten und von daher macht es mir nichts aus, zu Unzeiten mal zu arbeiten. Dafür gönne ich mir den Luxus eines Lebens ohne Wecker.

Andererseits betrübt mich ein Zitat von Frau Thatcher, welches ich die letzten Tage gelesen habe:

Ein Mann, der mit 26 immer noch mit dem Bus zur Arbeit fährt, kann sich als Versager betrachten.

Margaret Thatcher

Mit 26, es liegt lange zurück, da bin ich mit dem Zug zur Arbeit gefahren. Ich hätte aber auch mit dem Auto fahren können, wäre nur damals teurer gewesen. Heute wäre das Auto billiger, ich aber fahre mit dem Bus zur Arbeit. Von Frau Thatcher habe ich eh nie viel gehalten, obgleich sie wie ich Chemie studiert hat. Vielleicht hätte sie dabei bleiben sollen, immerhin hat sie damals gutes geleistet und an der Entwicklung von Softeis mitgewirkt. Ihr Spitzname eiserne Lady hat aber mit dem Eis nichts zu tun …

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unsortiertes6. April 2009 - 21:27

Wie ich es befürchtet habe. Der Tag heute war furchtbar. Furchtbar voller Arbeit nämlich. Das erfreuliche daran, ich hab alles was ich vor hatte irgendwie geschafft. Okay, das ist geschummelt, ich hab alles geschafft, wenn ich gleich noch das Gutachten schreibe. Aber irgendwie schaffe ich das heute auch noch. Schade nur, dass ich keine Sekunde Zeit hatte raus zu gehen, mich in die Sonne zu setzen, die Arbeit ins Freie zu verlagern. Das hatte ich mir gestern überlegt, dass das eigentlich toll wäre, aber nun ja, das würde gehen, wenn ich keinen Parteienverkehr hätte, so wie früher, sprich vor einem Jahr. Da war ich noch Untertan und hatte diese Freiheiten. Wer klopft schon beim Schmidl wenn nebenan der Schmid sitzt. Jetzt ist das anders, jetzt steckt dauernd wer den Kopf zur Türe herein und ringt mir eine Entscheidung ab. Noch habe ich es nicht gelernt diese Art von “Störungen” in meinen Arbeitsalltag einzuplanen und so kämpfe ich mich durch einen total zerstückelten Arbeitstag und Annehmlichkeiten wie Fachliteratur bei einem Milchkaffee auf der Terrasse vor dem Sozialraum zu lesen bleiben wohl erstmal Illusion.

Wenn ich schon nicht raus kam heute, so erfreue ich mich noch an einem Bild vom Wochenende. Gelb! Das dominiert zur Zeit so ein bisschen, zumindest leuchtet es überall gelb wo ich hinsehe.

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unsortiertes1. März 2009 - 23:13

Ich sollte ins Bett gehen. Mit den Gedanken bin ich ja ohnehin schon Stunden weit in der nächsten Woche. Eine Woche die es wieder in sich hat: Montag bis Freitag wieder Praktikumsbetreuung. Eigentlich würde das ja reichen, aber dazwischen, während und danach kommt noch so einiges hinzu. Morgen kommt gleich mal ein Gast aus Barcelona, der die nächsten drei Monate unter meinen Fittichen einen chemischen Sensor entwickeln will. Am Dienstag kommt die neue technische Angestellte, um sich in eine weitere Messmethode einzuarbeiten. Dienstag muss auch ein Projektantrag fertig sein (noch fehlen vier Seiten). Diverse Meetings und Besprechungen. Lange Weile kommt da sicher nicht auf.

Sagte ich nicht, ich sei urlaubsreif? Na ja, nach dieser Woche wohl noch mehr. Mitte des Monats geht es dafür ganz privat für drei Tage nach Wien. Nur drei Tage sind kein Urlaub, das ist Freizeitstress. Da sollte ich mich auch langsam schlau machen, was ich da tun und lassen will. Hat jemand Tipps?

Ich stimme mich mal mit Musik aus Wien ein, und zwar vom Ersten Wiener Heimorgelorchester, mit dem Titel “Widerstand ist Ohm”. Das Lied ist zwar jetzt nicht so der absolute Favorit, aber den Text finde ich klasse, schon allein des Berufs wegen.

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unsortiertes25. Februar 2009 - 23:18

Die Augen brennen, aber die Müdigkeit hab ich mir vorhin mit einer Cola weggesoffen. Wie dumm. Dabei sollte ich längst schlafen, um morgen früh aufzustehen. Ich muss zeitig an den Schreibtisch, weil ich heute dann doch nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. Die Arbeit, die ich mir mit nach Hause genommen habe geht genau so morgen wieder mit an die Uni.

Ansonsten ein unspektakulärer Tag. Nur das Praktikum nervt. Was ja eigentlich nicht stimmt. Es ist vielmehr Kollege H. und Assistent K. die beide aktuell nichts hier zu suchen haben, aber die diese Woche gerne und häufig vorbei kommen. Ganz anders als letzte Woche. Und woran liegt das. Meiner Vermutung nach an der Frauenquote unter den Studierenden. Letzte Woche 0%, diese Woche >50%. Armseelig, wie ich finde. Man sieht sie regelrecht sabbern. Mich nervt das. Ich hoffe nur, nie selbst so zu werden.

Ansonsten quält mich noch eine seltsame Antriebslosigkeit. Gut, ich war gestern im Kino, immerhin. Aber, trotzdem der Film genial war habe ich es nicht geschafft hier darüber zu berichten. Und sonst schaffe ich auch nichts, weder zum Frisör, noch zum Optiker um endlich eine neue Brille zu kaufen, oder in die Werkstatt (die Windschutzscheibe am Auto ziert ein großer Sprung). Ist das schon die Frühjahrsmüdigkeit? Oder nennt man das einfach nur urlaubsreif?

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unsortiertes16. Februar 2009 - 20:08

Heute morgen, da fühlte ich mich großartig. Also gut, das ist übertrieben. Aber ich fühlte mich gut. Freie Nase, kein Fieber, das war deutlich besser als der Zustand mit dem ich mich am abend ins Bett hievte. Die Folge, ich war heute arbeiten. Erster Praktikumstag, erstes mal mit meiner Mitarbeit. 16 Studenten. Das war dann wohl wieder zu anstrengend. Ich sollte mich wirklich mal auskurieren, und ich weiß ja, es geht auch ohne mich. Aber halte ich es so ganz ohne Arbeit, halbwegs wieder genesen, aus? Nein. Fatal ist das, denn jetzt bin ich schon wieder total groggy. Schlechtes Zeichen. Am liebsten würde ich sofort ins Bett gehen. Okay, das Sofa und Stille tut es erstmal auch. Neu: Ich höre nicht nur die Heizung wieder, sondern auch den Kühlschrank. Gutes Zeichen.

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unsortiertes15. Februar 2009 - 20:32

Ich werde sie nicht los, diese verdammte Erkältung, Grippe, was auch immer es sein mag. Das rechte Ohr hat jedenfalls wieder sehr zu meiner Freude sein Gehör erlangt. Ich hoffe das linke Ohr zieht da schnellstmöglich nach und vor allem möge es dann auch so bleiben. Jetzt höre ich sogar wieder dass die Heizung Geräusche von sich gibt, wenn heißes Wasser durch sie strömt. Das tut es, denn mich friert und zwar elendig. Seit heute mittag ungefähr kann ich mich nicht wärmen, weder in die Decke einkuscheln noch Tee hilft. Dazu ein schrecklicher Husten und eine farbige Ausmalung des Schnodders das aus meiner Nase kommt erspare ich mir jetzt. Somit verbrachte ich den Tag weitgehendst auf der Couch und tat nichts.

Zwischendrin tat ich aber dann doch was, und darauf bin ich dann doch stolz. Ich habe meinen Ex-Chef, eine Email geschrieben. Aktuell ist ja der Status der, dass er mich eigentlich für 2009 weiter beschäftigen wollte, wir uns aber noch nicht einigen konnten in welchen Umfang. Da ich jetzt aber ohnehin für einen Arbeitgeber mehr als genug arbeite habe ich ihm heute komplett abgesagt und um einen Termin zur Übergabe und Besprechung noch aller offenen Angelegenheiten gebeten. Normal antwortet er am Sonntag schnell. Binnen zwei Stunden in der Regel. Heute dauert es aber scheinbar länger … ich werde seine Antwort heute gar nicht mehr mitbekommen, denn ich muss mich auskurieren. Noch ein, zwei Zitrusfrüchte, noch ein Tee, und dann ab ins Bett.

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unsortiertes10. Februar 2009 - 20:26

Allgemein ruhiger Tag heute. Repräsentieren von 8:30 bis 12:00, und zwar nur Anwesenheit. Es gab zwar Fragen, aber die hat der Chef beantwortet. Sehr gut. Dann vor einem Poster stehen, für weitere Fragen. Es gab keine. Noch besser. Dafür gab es Krapfen. Sieht scheiße aus, besonders bei schwarzer Hose, wenn man nicht in der Lage ist, den im Stehen unfallfrei zu verzehren. Ich achtete penibel auf die Füllung, dabei war der Puder das größere Problem.

Danach noch kurz Klausuren korrigiert. Nichts besonders, im eigentlichen Sinne. Doch überraschend, dass für eine ganze Reihe an Teilnehmern eine kleine Nebenrechnung (3/2 multipliziert mit 24 dividiert durch 12) dann zwei ergab. Da vertrauten wohl einige dem Nachbarn oder Vordermann mehr als ihrem eigenen Können.

Am Nachmittag war ich dann auch schon am Bahnhof, um die geschätzte Blognachbarin, die sehr zu meiner Freude bis Donnerstag mein Gast ist, abzuholen. Ich hoffe, sie fühlt sich auf meinem Sofa wohl, denn mit in Regensburg rumlaufen wird es wohl nichts (mieses Wetter, Mittelohrentzündung meinerseits).

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