Vermutlich ist die oben abgelichtete Buchhandlung weder die schönste noch die beste der Stadt, dennoch kaufe den Großteil meiner Bücher da und bin deshaöb sehr oft dort. Wie zum Beispiel heute oder auch morgen. Morgen muss ich - welch Schande - endlich “Die Vermessung der Welt” kaufen. Bislang hab ich das Buch aus dem Grund nicht gelesen, weil ich den Kehlmann für einen Schnösel hielt, für einen Unsympathen. Seit zwei Tagen ist das anders, denn ich hab ihn auf arte, zusammen mit Hader durchs nächtliche Wien ziehen sehen. Und seitdem frage ich mich, wie konnte es nur zu dieser grandiosen Fehleinschätzung kommen?