Vier Tage Weihnachten sind zu Ende, nach vier Tagen bei der Familie bin ich wieder zu Hause. Es war sehr schön und ich habe neue Züge an mir erkannt, nämlich den der Sanftmut und der Altersmilde. Letztere macht vieles erträglich, wie zum Beispiel mit der ganzen Familie einen unsäglichen Otto Walkes Zwergenfilm am ersten Weihnachtsfeiertag über sich ergehen zu lassen, nur weil da jemand mit Vehemenz glaubt, dass diese Art von Humor jedem übergestülpt werden kann. Früher hätte ich mich abgesondert, aber so saß ich ruhig auf dem Sofa, knackte nebenbei ein paar Nüsse und - nun gut, lachte eben demonstrativ kein einziges Mal.

Jetzt wieder zu Hause habe ich postwendend jegliche Weihnachtsdeko in den Keller verbannt. Der Plätzchenvorrat wird mich aber noch bis zum Jahreswechsel begleiten.

Auf den Jahreswechsel freue ich mich schon sehr, und das aus zwei Gründen, zum einen weil ich ihn nicht hier alleine sondern bei der bezaubernden Miss Jules in Ostwestfalen verbringe und zum anderen, weil ich mir ein spannendes, tolles 2010 erwarte. Bis es allerdings so weit ist, musste ich gerade erschreckt feststellen, dass da noch einiges zu tun ist, im “alten” Jahr, zumindest habe ich mir noch einiges vorgenommen …