unsortiertes19. November 2006 - 20:55
Den ganzen Tag heute: Nebel. Wassergeschwängerte Luft hüllte alles in schmutzig graue Watte. Und, ist das schon mal jemanden aufgefallen, man sieht nicht nur weniger, sondern man hört auch weniger, wenngleich man das wenige, was man hört, sogar besser hört. Vielleicht ist das auch nur ein subjektiver Eindruck. Besonders spannend ist es wenn man Schritte hört und dann langsam die Konturen erkennt und schließlich irgendwann eine Person erkennbar wird. Die Älteren unter den Lesern werden sich ja noch an die s/w-Krimis, die vornehmlich in London spielten, erinnern. Dort waren solche Szenen, mangels noch nicht erfundener special effects, immer die Spannungsgeber.
Foto, Nebel, Regensburg, Steinerne Brücke
3 Kommentare »
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Wenn man in der Nähe eines Sees ist, hört man auch besser - weil das Wasser die Schallwellen irgendwie anders reflektiert oder so… Kann ja sein, dass das bei Nebel einen ähnlicher Effekt ist, oder?
Kommentar von huilususki — 19. November 2006 | 22:01 Uhr
Ich denke bei Nebel ist es deshalb so, weil man weniger sieht und sich so besser auf andere Sinneseindrücke konzentriert. Aber das mit dem See klingt plausibel. Wenn das Wasser ruhig ist, dann hat man da eine große freie Fläche, wo nirgendwo die Schallwellen gebrochen werden, und sie können ungehinderter ans Ohr dringen.
Kommentar von hith — 19. November 2006 | 22:32 Uhr
[…] In der losen Bilderserie Weltkulturerbe in trostlosen Jahreszeiten (hier und hier), gibt es heute wieder einen Blick über die Steinerne Brücke. Weihnachtsstimmung muss man sich hinzudenken. Foto, Regensburg, Steinerne Brücke […]
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