Juli 2010
Monatsarchiv
unsortiertes12. Juli 2010 - 21:27
Ich will doch nur ein Notebook!
Einfach ein Notebook. Mehr soll es gar nicht sein. Mit so simplen Anforderungen, wie ca. 13,3 Zoll Bildschirm, mindestens 3 USB-Anschlüssen, langer Akkulaufzeit (7 Stunden wäre ideal), 4 GB RAM, Express- oder PCMCIA-Card-Slot oder wahlweise ein integriertes HSDPA-Modem, WLAN. Alles andere ist optional und nicht wichtig. HDMI-Schnittstelle wäre schön aber kein Muss. Die Größe der Festplatte spielt keine Rolle. Ach ja, der Preis … Soll das Ding ruhig 1.000 Euro kosten, egal. Ich will nur nicht mehr länger suchen müssen, denn so etwas scheint es echt nirgends zu geben. Vorort so zum Ansehen schon gleich gar nicht.
Oder doch? Follower-Power schimpft sich das bei Twitter. Also dann versuche ich es mal hier. Wer einen wirklich guten Tipp hat, einen, der mich zu meinem Traum-Notebook führt, dem sei ein schöner Amazon-Gutschein sicher, das verspreche ich. Ach ja, eins geht allerdings gar nicht, nämlich ein japanisches Produkt des Herstellers mit dem Slogan make believe. Sorry, der hatte mehrfach in vielerlei Produktkategorien seine Chance, und sie leider nie genutzt.
unsortiertes7. Juli 2010 - 11:40
Besonderes private viewing
Natürlich hatte ich den Spielplan der WM gecheckt, bevor ich vor drei Wochen zugesagt habe, für diesen Termin, morgen, 8:30 Uhr, 500 km von zu Hause entfernt, südlicher Richtung. Ehrlicherweise muss ich zugeben nicht erwartet zu haben, dass es heute abend interessant werden könnte. Nicht, das es schwierig wäre einen Weg zu finden sich die Wiederauflage des letzten EM-Finales heute abend anzusehen, nein, das gewiss nicht. Aber public viewing in einem Land, in dem man als Piefke verspottet wird und die Stimmung gewiss nicht als pro Spanien sondern eher gegen Deutschland ausgerichtet ist, dass ist dann doch nicht meines. Was bleibt ist dann die wohl bizarre Situation, dass ich bei meinem Chef, und vor allem mit ihm zusammen, bei ihm zu Hause auf dem Sofa das Spiel sehen werde. Mal sehen wie das wird, sich 90 oder mehr Minuten im Zaum zu halten und sich unflätige Kommentare auf Schiedsrichter, über Spieler, etc. zu verkneifen. Bin schon gespannt.
unsortiertes1. Juli 2010 - 22:12
… und dann wird es dunkel
Das geht dann ganz schnell, und das Geschrei der Vögel und das Gurren der Tauben (nein, die zählen in meinem Privatuniversum nicht zu den Vögeln) verstimmt. Was bleibt ist hin und wieder Gelächter, untermalt von einem babylonischen TV-Gebrabbel, so leise allerdings, dass ich zum Glück nichts davon verstehe. So kann ich mich über Dialoge mir fremder Menschen aus dem Fenster von Gegenüber amüsieren, die von einem neuen Tattoo handeln. Dieser Singsang ist neu, denn im letzten Sommer waren hinter besagtem Fenster noch Praxisräume, und es somit abends ruhig.
Mit dem Licht verschwinden also auch viele Geräusche und andere treten ungewollt in den Vordergrund. Die Nacht, die hat schon was, vor allem draußen, und insbesondere bei lauschigen Temperaturen. Ich wäre gerne ein Nachtmensch. Jetzt hier am Balkon zu sitzen, bis mich friert, und dann mit einer Decke noch länger bleiben, bis mich der Akku des Notebooks im Stich lässt und auch der Bildschirm dunkel wird. Das hätte was. Dazu eine Flasche Wein und vielleicht mürbes Hartweizengebäck. Noch besser - und dann wäre mir sogar die verbleibende Akkulaufzeit vollkommen schnuppe; noch besser also wäre es, der Stuhl hier neben mir wäre nicht leer und die Nachbarn würden einen Blogeintrag verfassen, über Gelächter und Geschnatter, dass sie vom Balkon gegenüber vernehmen.