März 2010


unsortiertes30. März 2010 - 16:47


Kommen einem da nicht die Tränen, wie dieser tapfere Soldat seiner Liebsten die Gasmaske reicht? Das muss echte Liebe sein.

unsortiertes28. März 2010 - 09:56

Dann bin ich also doch noch zeitlich im Soll. Ist ja schon blöd, wenn man mir ausgerechnet in der Nacht eine Stunde Schlaf wegzwickt, wo ich heute verreise. Weil, es ist wie immer: Packen und all die Dinge die noch zu tun sind, bin hin zum Blumen gießen, all das schiebe ich immer bis zum letzten Drücker. Aber wie gesagt, es hat geklappt, und so kann ich mich gleich im Zug wieder entspannen. Drei einhalb Tage Tagung in Prag. Mal sehen. Das kann ganz interessant werden, aber am meisten freue ich mich, alte Kollegen und Weggefährten wieder zu sehen.

So, die Kamera noch schnell mit ins Gepäck, vielleicht kann ich hier ja Bilder von unterwegs liefern, und dann geht es auch schon los.

unsortiertes26. März 2010 - 22:45

Wollen mal sehen … Wieder eine Woche. Jeden Tag davon um sechs aufgestanden. Und keinen Tag vor sechs heim gekommen. Arbeit an vielen Fronten: Das passende Objektiv (50 mm) gefunden, eine neue Laserdiode ausprobiert, Mikrostrukturen fertigen lassen, einen Bachelorstudenten mit seinem Thema vertraut gemacht. Zwei Praktika betreut, eine Fachmesse besucht, ein neues Praktikum geplant, eine Studentische Hilfskraft eingestellt, eine Industrieausstellung besucht, für das Fluoreszenzmikroskop eine neue Lampe gesucht, Ramanspektren in Auftrag gegeben, neun Manuskripte begutachtet, ein Poster für eine Tagung angefertigt, Arbeitspläne für technische Angestellte und Gastwissenschaftler aus Spanien durchgesprochen, Webseiten aktualisiert, Fachpublikationen studiert, Messergebnisse bestaunt und für gut befunden… Emails, Telefonate, Meetings ungezählt viele. Fühle mich ausgelaugt und von Bettschwere befallen, aber auch zufrieden, denn es ist schon was weitergegangen.

Jetzt freue ich mich auf einen Tag auf der Couch gefolgt von drei monothematischen Tagen in Prag ohne Abwechslung, ohne Hektik. Viel sitzen, viel zuhören, viel reden. Begleitet von Kaffee und Häppchen, umrahmt von Bankett und Diner, mit ein bisschen selbstverordneter Freizeit zum Beine vertreten in der Prager Altstadt. Dann noch einen Tag arbeiten ehe die cholesterinlastige Zeit hereinbricht und mit vier freien Tagen zum Schokoladenhohlkörperverzehr auffordert. Darf aber, denn unbewusst hat die Fastenzeit nicht nur den Schnee sondern auch mein Hüftgold schmelzen lassen, zumindest, wenn ich den 64,5 kg, die meine Waage anzeigt und den rutschenden Hosen glauben schenken darf.

unsortiertes19. März 2010 - 17:55

Absichtlich eine Bushaltestelle zu früh ausgestiegen. Die Luft tief eingesogen und verblüfft festgestellt, wie hell, wie warm es um 17:00 Uhr noch ist. Heute erstmals wieder mit den Kollegen auf der Terrasse gegrillt. Und welch eine Freude, meine persische Lieblingseisdiele hat ihr Pralinenangebot eingeschränkt und verkauft wieder das sündhaft teuere aber genial gute Eis. Kein Zweifel, ab jetzt ist Sommer. Von mir aus erst auch nur Frühling, aber nach diesem Marathonwinter bin ich einfach nur froh wenn endlich der Rollsplit aufgefegt ist und man die Hände nicht mehr fröstelnd in den Taschen vergraben muss.