Januar 2007


unsortiertes31. Januar 2007 - 16:14

Wie hört es sich an, wenn herr hith seinen aktuellen Kontostand betrachtet? In etwa so:

Und wieso? Es ist das Ende des ersten Monats in dem ich wieder in fester Anstellung arbeite. Noch dazu bei zwei Arbeitgebern. Weder der staatliche, noch der private haben es binnen 31 Tagen geschafft, es zu bewerkstelligen, mir den zustehenden Lohn oder eine Abschlagszahlung zu überweisen. An Stelle eines dicken Plus steht nun also eine relativ beschauliche Zahl auf der Habenseite. Und wenn dann die nächsten Tage Miete und all das Zeug abgebucht werden, dann beginnt hier die Fastenzeit, denn wer weiß wie lange das noch dauern wird, bis Verwaltungen in die Gänge kommen. Reisekosten habe ich auch noch ausständig.
Trotzdem bin ich mal großzügig und beschere der- oder demjenigen, die oder der weiß von welchem Lied obiges Soundschnipsel stammt mit einem kleinen Überraschungspäckchen (erste richtige Antwort in den Kommentaren entscheidet). Ich glaub ja ohnehin, das errät oder weiß niemand, wenn doch, dann gibt es die Überraschung sobald ich meinen Lohn erhalten habe und mir das Porto leisten kann …

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unsortiertes31. Januar 2007 - 15:19

Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück hier was schreiben. Was eigentlich? Und was hab ich heute eigentlich gefrühstückt? Viel ist passiert in der Zwischenzeit. Und doch zu wenig, denn, gleich ist er schon wieder vorbei, der Tag, und die Liste mit den Dingen die noch zu tun sind wächst. Aber es ist gerade ziemlich spannend. Es wird eingekauft und geplant im großen Stil. In zwei bis drei Wochen sollten dann alle Komponenten hier sein, und dann kann es endlich so richtig losgehen, der Alltag eines Forschers, der ein neues Messgerät zusammenbauen will. Was fehlt jetzt noch? Ah ja, die Laser-Diode und die CCD-Kamera. Zwei nicht ganz unwichtige Dinge. Und warum sind Polarisatoren so teuer? Dann ist da noch das Problem, wie gelingt es, farblose, dünne Streifen von zehn Mikrometer Breite zu “sehen”, wenn sie nur ein bis zwei Nanometer hoch sind?

unsortiertes30. Januar 2007 - 07:27

Am Morgen mein ich. Ich hatte heute das Gefühl, auf dem Weg ins Labor, dass es schon mal leicht gedämmert hätte um diese Zeit in der letzten Woche. Aber heute: zappenduster! Liegt es daran, dass der Schnee schon wieder so gut wie verschwunden ist und mir nur noch in Form von schmutzigem Wasser bei den Schuhen reinläuft? Ich brauch neue Schuhe … dringend!

unsortiertes29. Januar 2007 - 18:56

Also so hab ich mir das nicht vorgestellt. Schon wieder soll ich vortragen, schon wieder soll ich mit Powerpoint präsentieren. Darf ich mit Kreide und an der Tafel, fragte ich vorsichtig. Wie sieht das denn aus! - Ja ich weiß, mein Tafelbild ist nicht das schönste, aber bitte nicht Powerpoint, bitte bitte. Gibt es denn dazu keine Alternative?

(P.S. War ich vor Jahren nicht der erste, der den Tageslichtprojektor zur Seite schob und den Beamer aufbaute? Mist! Ich glaube schon!)

unsortiertes29. Januar 2007 - 15:50

Kein blöderer Spruch fällt mir nicht ein. Es war am Donnerstag, bei dem Meeting, dort veranstaltete man am Abend ein Social Dinner, für mich eine Gelegenheit um mich auf Kosten der EU zu betrinken. Wer mich kennt, der weiß, dass es dafür nicht viel braucht und dies für die EU somit kein finanzielles Desaster war: Zwei Glas halbtrockener Rießling und drei Gläser von dem Roten, ein Franzose, den Namen konnte ich mir nicht merken. Dies musste einfach sein, die viel zu vielen Powerpointpräsentationen des Tages verlangten danach. Und auch die die trockene Entenbrust, die es galt hinunterzuspülen. Hierzu ein Ratschlag an die Köche unter den Lesern. Widmet euch doch lieber wieder um das Gargut an sich und versucht das liebe Brüstchen schön zart und schonend über der Flamme zu köcheln, an statt mit den Beilagen herumzuexperimentieren. Mangoldblätter, Pfefferkörner, Ingwer und filetierte Orangenstückchen sind alle für sich genommen äußerst lecker, aber muss man dies alles vermengen um auf diesem Sockel eine viel zu trockene Entenbrust aufzubahren? Nein, das passt nämlich weder optisch noch geschmacklich. Das Dessert, eine vorzügliche Karamellcremekreation entschädigte dann doch, da kann man sogar über eine Krabbenpastete mit Pistazien hinwegsehen.

unsortiertes28. Januar 2007 - 20:44

Röcke, die eine Hand breit über den Knien schon ihr Ende finden, mögen mit adretten Stiefeln kombiniert, durchaus eine Augenweide sein, für eine Zugfahrt ist das aber eine denkbar ungeeignete Bekleidung. Denn das Schaukeln der Bahn lässt einen leicht in den Schlaf verfallen und damit auch die Beherrschung, weiter krampfhaft die kurz berockten Knie zusammenzuhalten, verlieren. Die zirka 45-jährige Frau, mit den Gesichtszügen eines zu lang und zu warm gelagerten Apfels, die letzten Freitag von Kaiserslautern nach Frankfurt fuhr, und einen Platz ein paar Reihen vor mir an einem Tisch inne hatte, die könnte dies: kurzer Rock - Bahn - Schlaf - Beherrschung, nicht bedacht haben. Allerdings unterstelle ich ihr ob der Tatsache, dass sie nichts unter ihrem Rock trug grobe Absicht und Schauspielerei. Diese Entdeckung traf mich ausgerechnet kurz nach der langen Abwägung, dass ein Platz am Mittelgang wegen mehr Bewegungsfreiheit einem Fensterplatz vorzuziehen ist. Dies revidiere ich hiermit und empfehle jetzt, bis auf weiteres einen Platz in einem Abteil dem im Großraumwagon vorzuziehen.

unsortiertes28. Januar 2007 - 19:30

Die totale Leere suchte mich heute heim. Es ging rein gar nichts! Alle Vorhaben blieben unerledigt, außer faul auf der Couch zu liegen und den Sonntag zu verschlafen. Ob ich jetzt wieder fit bin, ist schwer zu sagen. Ich glaube nicht, aber ich bin wieder wach. Schade, der stressige Ausflug ins Saarland der hat mich doch mehr Kräfte gekostet als ich erst vermutet habe. Die einzige sinnvolle Idee heute war die Frage: Ob ich mir nächste Woche nicht einen halben Tag frei nehmen soll?

unsortiertes27. Januar 2007 - 21:16

Nicht nur mit dem Zug, auch mit dem Auto komme ich nicht so recht voran. Zur Zeit fehlt mir einfach das Reiseglück…

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unsortiertes27. Januar 2007 - 08:47

Kiwis sind keine Mandarinen, und haben daher nichts im Proviant für eine Zugreise verloren, schon gar nicht, wenn man gar kein Werkzeug für deren Verzehr mit sich führt.

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unsortiertes26. Januar 2007 - 22:47

Freunde werden wir bestimmt nicht mehr, der Zug und ich. Und das, obwohl mich die Bahn heute mit nur fünf lächerlichen Minuten zu spät heim gebracht hat. Die Tortur von letzter Woche … Sturm, man erinnere sich (oder scrolle hier ein paar Seiten zurück, ich bin nämlich zu faul zum verlinken), dies alles wurde vorgestern noch überboten, und ich absolvierte meine zweitteuerste Taxifahrt meines Lebens (96,50 Euro). Diesmal zahlte es aber die Bahn. Weil: 16:30 Uhr stiegen wir pünktlich in den Eurocity, der aber wegen Weichenprobleme auf 100 km bis Nürnberg über drei Stunden Verspätung schaffte. Dort war der Anschluß nach Stuttgart längst weg. Wie überhaupt alle Züge diese Richtung. Also nichts wie hin zum Service-Point und neue Verbindung ausdrucken lassen … die kam aber auch nicht zustande, irgendwie, also auf eigene Faust Richtung Frankfurt weiter, und hoffen, dort noch einen IC nach Saarbrücken zu erreichen. Denkste. Bis Frankfurt weitere Verspätungen. Fast fünf Stunden mittlerweile. Wieder Service Point. Man nehme den RE nach Mannheim, 23:30 Uhr, und dann um 0:35 Uhr die S-Bahn von dort nach Kaiserslautern und dann besteige man dort ein Taxi für die letzten 65 km. Gesagt getan. Um 2:50 Uhr im Hotel. Die freundliche Rezeptionistin des Ein-Sterne-Hotels blieb extra wach. Um 7:30 Uhr Wecken. Um 8:45 Uhr begann das Meeting. Durchgehend bis 17:45 Uhr. Um was es ging? psssst! ich hab ein strictly confidental agreement unterzeichnen müssen.

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