unsortiertes12. September 2011 - 23:05
Das Ende des Sommers, das ist bei mir, so wie auch das Ende des Winters, immer mit Reisen verbunden. Geschäftlich oder dienstlich, meist, oder eigentlich immer: Konferenzen, Workshops, Tagungen, Projektmeetings. Das ist so ein einerseits - andererseits. Prag, Rom, Wien, Barcelona, Kairo, Zürich, … ja schon, angenehm, keine Zweifel, besser als im Büro auf alle Fälle. Und auch die deutschen Ziele: Potsdam, Heidelberg, Düsseldorf, Konstanz, Saarbrücken, Tübingen, Jena, um nur eine kleine Auswahl der letzten Jahre zu erwähnen, sind besuchenswert, und klar, ohne diesen Job käme ich da vermutlich gar nie hin, wozu auch.
Nachdem ich auf Straßburg von Sonntag bis Mittwoch verzichtet habe, geht es diesmal am Donnerstag los. Erstmal wieder für eine Nacht in den Bayrischen Wald und dann direkt am Samstag ans Mittelmeer, unweit von Venedig. Und da ist das andererseits, denn Urlaub ist es halt doch nicht, und wie immer denkt man sich, ein Tag mehr um sich doch noch was anzusehen, das wäre nicht schlecht, bei den internationalen Zielen wünsche ich mir sogar eher drei Tage mehr, aber leider ist das nie drin. Zudem ist die Tage vor solchen Reisen immer soviel zusätzlich zu erledigen, wie Vorträge vorbereiten, dass keine Zeit bleibt sich schon vorab so richtig auf das Reiseziel einzustimmen. Darum reise ich nicht mehr gar so gerne wie zum Beginn meiner Tätigkeiten, und sehe das jetzt eher so einerseits, andererseits …